Montag, 30. April 2007

Zu zweit in Barcelona

Wie man jetzt ja schon auf meinem Blog mehrmals lesen konnte, fliege ich im Sommer nach Barcelona. Eine Woch und damit nicht genug. Nicht mit meinen Eltern wie nach Schweden, sondern mit Tim. Und ich freue mich schon wahnsinnig. Wahnsinnig auf alles.
Was soll ich noch sagen, das Hotel liegt im Stadtzentrum und alle weiteren interessanten Sehenswuerdigkeiten, wie die Altstadt, das Picasso-Museum, das Museum fuer moderne Kunst, der Olympische Hafen und die Strände sowie das Fußballmuseum liegen innerhalb von 4 km. Was will man mehr?!^^

Sonntag, 29. April 2007

Lojzan och jag

Seit Freitag sind schon wieder ein paar Tage vergangen...wie die Zeit vergeht... ich fange also am besten von ganz vorne an zu erzählen...
Am Freitag hatten wir wie immer gegen 12 Uhr Schluss und heute sollte es nach der Schule nicht nach Järnboås gehen, sondern nach Frövi. Lovisa und ich hatten abgemacht, dass ich mit zu ihr fahren wuerde, wir uns einen schönen Tag machen, dann bei ihr uebernachte und am nächsten Morgen wieder zur Schule zu fahren um mit beim Volleyballturnier dabei zu sein.
Besichtigung des neuen Kleides Glasslojzan Jordgubbsgräddglass Hilda - Lojzans Hund
So ähnlich wurde es auch. Nur VIEL besser. Es war der schönste und sonnigste Tag der Woche. Die ganze Zeit schien die Sonne mit einer leichten frischen Brise. Nachdem wir also Schluss hatten und uns den Bauch beim Essen vollgeschlagen hatten, sind wir in die Lindesbergs "Stadt" - wo wir in das Geschäft "Titt in" sind umso die Wartezeit auf den Bus zu verkuerzen. Und so klar sind wir auch fuendig geworden. Was heisst Lovisa. Sie hat ein huebsches schwarzes Kleid entdeckt, sich verliebt und auch gleich mitgenommen. Danach sind wir in Ruhe Richtung Schule zurueck geschlendert und haben uns erst mal auf eine Bank gesetzt und gesonnt. Freitag ist wirklich der beste Tag. Wir haben Schluss und alle anderen haben noch Schule. Wie auch unsere Parallelklassen, die in der Pause einen kleinen Schwenker zu uns machten. Tja, viel Zeit blieb nicht mehr und so sassen wir ein paar Minuten später im Bus, den letzten Platz ergatternt, nach Frövi. Nach einer guten halben Stunde waren wir dann in Frövi angekommen, gluecklich endlich aus dem warmen Bus aussteigen zu können. So raus aus den Schuhen und barfuss zu Lovisa nach Hause geschlendert. So ein wunderschönes Haus in dem Lovisa wohnt. Gross, luftig und hell. Danach haben wir uns erstmal die Fahrräder geschnappt und sind zum Konsum gefahren, wo wir uns das wohlverdiente Sahneeis holten, welches wir dann bei Lojzan auf der Terrasse genossen. Ne Runde ins Gras gelegt ueber alles Mögliche geredet und dann dieses Spiel, hach wie hiess das noch, wie Tischtennis in der Luft nur mit einem schwereren Ball, gespielt. Wir hatten Ideen. Egal was wir gemacht haben, es konnte noch so klein und eigentlich langweilig sein, konnten wir uns amuesieren.
Lojzan på gräset Jag på gräset På gräset Två i solen
Jaja, die kleinen Dinge des Lebens muss man erst mal schätzen lernen. Musik laut aufgredeht und einfach nur mal rumgealbert. Wirklich, zu herrlich. Da wir beide ja zusammen tanzen, haben wir uns doch mal glatt ins Wohnzimmer gestellt, Musik angeschaltet und los ging es. Jaja, Mickael Jackson ist schon einer. :D
Zum Baden war es zwar noch zu kalt, aber da wir so einen Spass beim Fahrradfahren hatten, haben wir uns die nochmal geschnappt und sind erst Mal zum See gefahren. Ich sass am Anfang hinten auf Lojzans Gepäckträger, da ihre Schwester das Fahrrad mit zum "Bahnhof" genommen hatte und so sind wir zu zweit auf dem Fahrrad Frövi unsicher machen, gefahren. Am See angekommen haben wir erst mal unsere Fuesse in diesen gesteckt und ja, fast abgefroren sind sie mir. Ein paar Mädchen waren mutig oder eher krank und sind doch tatsächlich in den See gesrpungen. Nun ja, Lovisa und ich haben uns lieber an die Schaukeln gemacht und eine Runde Luftminigolf gespielt. Auf dem Weg nach Hause sind wir noch zu ICA ( Schwedisches Lebensmittelgeschäft - wie Spar) gefahren, um ein bisschen "Godis" - Suessigkeiten und Chips zu kaufen sowie eine DVD fuer den Abend auszuleihen. Marie Antoinette war die Auserwählte. Nach einer weiteren lustigen Fahrradtour sind wrír bei Lovisa angekommen und haben erstmal Hamburger zum Abendbrot gegessen und danach bei wiedermals aufgedrehter Anlage, Kubb gespielt. Kubb och lojzan Kastande Lojzan Skrattande Lojzan Skojande Lojzan
Später am Abend haben wir uns dann auf's Sofa gekuschelt und uns den Film angesehen. Naja, nicht schlecht, aber auch nicht gut. So eine komisches Mischung aus beidem. Aber der Soundtrack macht dann doch so Manches wieder gut, denn dieser ist einfach zu genial. Da wir am nächsten Morgen Volleyball in Linde gegen 10 Uhr spielen wollten, haben wir uns noch schnell einen Bus fuer den rausgesucht und sind dann nach einer Weile Erzählen eingeschlafen. Gegen halb neun klingelte auch schon weider der Wecker und mit schnellen Schritten ging's zur Bushaltestelle und auf nach Linde. Auf halber Strecke rufte Milli, eine Freundin aus der Parallelklasse, an und fragte, ob wir denn kommen wuerden. Natuerlich, wir sässen im Bus und wären in einer halben Stunde in Linde. Dort angekommen waren dann die Teams aber schon eingeteilt. 5 Teams mit jeweils 4 Spierlern was dann aber angeblich nicht mehr zu ändern ging. Als ob es so ein grosser Unterschied wäre, 5 gegen 5 su spielen. Aber ich sag da jetzt mal nicht mehr. Lovisa und ich haben uns einen Volleyball geschnappt und haben dann einfachd draussen ein bisschen gebollert, leicht enttäuscht, was ja auch kein Wunder war, wenn man extra so frueh aufstecht, und dann nicht die Möglichkeit bekommt zu spielen. Nun ja, wir hatten auch so unseren Spass. Besonders beim Beachfeld. Zu herrlich, Lovisa mit ihren "Angaben". Danach haben wir uns noch ne Runde ins Gras gelegt und unsere Bäuche gebräunt.
Flickan i sjön Lojzan och sjön Flickan vid sjön Jag underifrån
Nach ner guten Stunde sind wir dann wieder rein wo Milli uns wiedermals sagte, dass sie es schade fuer uns fände und ich dann das Beispiel mit den fuenf oder nur vier Spielern brachte. Naja, dann "musste" sie ja auch schon wieder weiterspielen und da sind Lovisa und ich dann in die Umkleidekabine gegangen um uns umzuziehen. Eine halbe Minute später steckt Milli ihren Kopf durch die Tuer und meinte, dass sie mit den anderern - ihrem Verein - es sollte ein Turnier fuer die sein, die Lust hatten, gesprochen haben und es jetzt okay wäre, wenn wir mitspielen. Nein danke. Da hatten wir dann nach gut 2 Stunden auch keine Lust mehr zu, was ja auch wirklich keine Merkwuerdigkeit ist. Sie bettelte udn meinte, dass es wirklich okay wäre wenn wir mispielen und naja, ein bisschen Stolz, nenne ich es jetzt mal so, hat man dann ja auch noch. Und wie gesagt, die Spiellust war einfach vergangen, sodass wir dann dankend abgelehnt haben. Als wir dann aus der Tuer gehen wollen, kam gerade eine Frau aus der Tuer und fragte bestuerzt ob wir denn schon gehen wollten. Ich meinte dann, dass es ja nicht möglich wäre, fuenf gegen fuenf zu spielen und da meitne sie doch, na klar. Naja, ein bisschen spät wa. Auch hier haben wir nur dann sarkastisch dankend abgelehnt und dass es uns nichts ausmache. Is klar. Nun ja, wie gesagt, ein wenig enttäuscht waren wir von Milli schon, da sie ja wusste, dass wir kommen wuerden als die Teams eingeteilt wurden und wenn man in Frövi und nicht in Linde wohnt, der erste BUs gegen 10 fährt. Aber lasse ich das. Wir sind dann mal wieder zu "titt in" - was uebersetzt "guck rein " heisst - und ja, diesmal bin ich mit einer Tuete in der Hand rausmaschiert.
Lojzan och Jag Jag i vatten Två galna tjejer Mhhh Skrattande lojzan
Da es ja schon recht so spät war und unsere Mägen knurrten sind wir erstmal in ne Pizzeria und haben uns eine Kebabpizza geteilt. Proppsatt haben wir dann auf Lovisas Bus und Leena und Nisse, die mich abholen wollten, gewartet. Hach ja, es war schon verdammt schön mit Lovisa. Nächstes Wochenende wollen wir einen "tjejkväll" - Mädchenabend - mit ein paar aus meiner Klasse haben. Wohooo.
Und hier geht es zu weiteren Bildern. Viel Spass!

Donnerstag, 26. April 2007

En helt underbar dag

Heute war ein wunderbarer Tag. Ein Tag wie dieser könnte einfach nicht schöner sein.

Um die 21 Grad im Schatten sollten es heute laut Wetterbericht werden. Und nein, er hatte Fehl. Es wurden 25 Grad im Schatten und 30 Grad in der Sonne mit einer leichten Brise. Perfekter könnte es nicht sein.
Ausserdem hatte ich heute auch einen wunderbaren Start in den Tag. Und nachdem ich dann gegen dreiviertel zwei Schluss hatte, sind Lovisa, Linnea und ich erst mal Richtung Rasen gegangen, wo wir uns doch glatt niederliessen. Nachdem die Sonne sich dann auch nach ein paar Minuten gezeigt hat, hiess es nur noch: chillen.
Nach ein paar Minuten stiessen auch noch zwei Freundinnen aus der Parallelklasse hinzu, Milli und Matilda. Milli spielt auch Vollyeball, nicht in meinem Verein, sondern in Linde. Nach Sport letztens haben wir ein bisschen ge"bollat".
Und ja, da liegt es ja nahe, dass wir uns mal fix einen Volleyball organisiert haben und erst mal ne Runde gespielt haben. Bei diesem genialen Wetter, Sonne und eine leichte Brise, ist es einfach die beste Betätigung die man ausueben kann. ^^
Nach ner Weile sind wir dann zur Sporthalle gegangen, wo ein paar aus Schueler aus meiner Klasse und den Parallelklassen Specialidrott ("Specialsport) draussen hatten. Und ja, weitergings mit dem Volleyball spielen. Das macht einfach nur Spass, mit Milli, die genauso lange gespielt hat wie ich und Lojzan, die einfach unglaublich schnell immer besser wird. Jaja, wir hatten unseren Spass. 2 Stunden haben wir gespielt. Das wir dazu im Stande sein konnten, kann ich immernoch nicht ganz nachvollziehen... :D Farbe haben wir auch ordentlich bekommen und ja, was soll ich sagen, perfekt.
Danach hatten Lovisa, Linnea und ich dann noch tanzen was auch nicht ohne in der Halle bei der Hitze war. Denn wie Hallen so sind, lassen sie leichten angenehmen Brisen keine Chance.
Jetzt höre ich gerade das Album Inside and out von The Kooks, bin frischgeduscht und freue mich schon auf morgen, wo ich nur drei Stunden habe, um 12 Schluss habe und wie immer mit Lojzan rumeinern werde.
Am Samstag geht es dann wieder nach Linde ( Lindesberg) wo wir ein kleines Volleyballturnier haben. ;) Nicht mit dem Verein, sondern mit denjenigen die Lust haben, was heisst, man trifft viele neue und bekannte Leute und hat ne Menge Spass beim Volleyballspielen.
So, das reicht jetzt aber auch. Jetzt werde ich erstmal Lojzan anrufen und sie uebereden am Samstag mit dabei zu sein. ;)

Ihr seht, geniale Tage geben geniale Einträge. ^^
Euch wuensche ich noch einen schönen Abend!

Mittwoch, 25. April 2007

Stadt mit Lovisa und Danielle

Hej hej ;)
Heute einen schönen Nachmittag mit Lovisa und Danielle durch die Geschäfte und Örebro Stadt schländernd bei schönsten Fruehlingstemperaturen gehabt.
Immerwieder schön. :)
Lovisa mit ihrem ansteckenden Lachen und Danielle mit ihren ausgefallenen Idden. Zu herrlich, die beiden. Die beiden sind schon zwei Besondere, die ich wirklich vermissen werde.

Nächste Woche Mittwoch 19:00 Uhr wird's kulturell.
Maja hat Freikarten fuer's Theater in Örebro. Romeo und Julia. Das lässt man sich dann doch nicht entgehen. Vierte Reihe Mitte, wir kommen. ;)

Morgen werden es 21 Grad. Im Schatten.

Montag, 23. April 2007

The Choir - Kören - in China - i Kina

korentopweb
Chorleiter Gareth Malone hat neun Monate um eine Gruppe Jugendlicher für eine Chorolympiade in China bereit zu machen.

Kann Musik eine Gruppe unordentlicher Schüler dazu bringen zusammen ein Wunderwerk zuvollbringen? Chorleiter Gareth Malone glaubte daran als er es sich zur Aufgabe machte in neun Monaten eine Gang Jugendlicher zu einem Chorwettkampf in China zu lehren. Die Aufgabe erweist sich als alles andere als die gewöhnliche Arbeit in dem Symphony Orchester in London.

Musik ist zu einer Ausnahme an Großbritanniens Schulen geworden, trotz dass die Regierung den Status des Faches höhen wollte. Bloß acht Prozent der Schüler im ganzen Land bekommen musikalische Ausbildung, welche jedoch nach der Schulzeit stattfindet und Geld kostet. Lehrer und Rektoren scheinen Musik nicht wirklich ernst zu nehmen, aber der Chorleiter Gareth Malone ist davon überzeugt, dass durch Musik auch Leistungen in andern Fächern verbessert werden kann.

Malone ist Chorleiter an dem Symphony Orchester in Liondon und har sich dafür bestimmt seine These zu beweisen. „In einem Chor zu singen verlangt Disziplin, Konzentration, Gedächtnis und Teamarbeit,“ erklärt er. „Es sind die Eigenschaften, die den Schülern nicht nur in anderen Fächern weiterbringen, sondern auch dass sich dessen Selbstvertrauen und Selbstgefühl stärkt und wächst.“

Mit Hilfe eines Pianisten und eines Gesangpädagogen hat Gareth zwei Monate Zeit um die Schüler ausreichend gut zu machen um sich für die Chorolympiade in China zu bewerben. Schaffen sie diese Prüfung haben sie ferner ein halbes Jahr Zeit um an der Form zu schleifen, bevor sie sich auf zum Wettkampf machen. Und natürlich sichten sie auf eine Medaille.

Diese dreiteilige einstuendige Serie aus England auf Svt2 hat einem wirklichen zum Luftanhalten und Mitfiebern gebracht. Heute haben wir gerade den dritten Teil gesehen und ich, ja, habe wirklich mitgefiebert fuer dieses kleine Wunderwerk.

Wenn ihr noch mehr dazu lesen wollt, BBC weiss mehr.

Freitag, 20. April 2007

Knut

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Ich konnte es kaum glauben. Vorgestern hat Florian mir noch von dem kleinen Eisbären Knut im Berliner Zoo erzählt. Ob ich ihn denn kennen wuerde?
Ähm, nein. Er fragte leicht verwundert, ob es denn nicht bis nach Schweden gekommen wäre? Nein. Auf jeden Fall googlte ich dann mal das Wort Knut und was kommt da auf der ersten Seite? Knut der kleine Eisbär, das gleiche Ergebnis bei der Bildersuche. Ich konnte es kaum glauben und fand dies doch etwas lächerlich. Was glaubt ihr wohl, was das erste war bei youtube? Hmm... Videos von dem kleinen Eisbären sowie Lieder zu ihm. Ein bisschen geschockt war ich doch schon. Suess ist er ja, aber so einen Hype um einen kleinen Eisbären?
Und dann heute Morgen. Da schlage ich die Seite mit "utrikes - Ausland in der Tageszeitung NA auf und konnte meinen Augen kaum trauen. Ist da doch tatsächlich ein Bild von dem Eisbären. Die Ueberschrift lautet: "Mordhotad älskling" - "Mordbedrohter Liebling".
Was sollen die Schweden bloss fuer ein Bild von den Deutschen bekommen? Ich sag nichts. So suess wie er ist, aber irgendwo hört es dann auch auf.

Ein Freitagnachmittag

Seit einer Stunde habe ich Wochenende. Eine Englischpruefung heute morgen hinter mir und versuche seit einer Stunde mich mit meinem Referat ueber "Sprache und deren Bedeutung fuer den Menschen" zu befassen. Najaa... Linnea sitzt fleissig neben mir und schreibt ueber Kindersterberate und sowas... barndödlighet. Ja... habe ich eigentlich schon von dem Bernhard Schlink und seinem Roman "Der Vorleser" / "Högläsaren" erzählt?
In Schwedisch haben wir vor Wochen die Aufgabe bekommen einen historischen Roman zu lesen. Von Hans hatte ich vor einigen Monaten den genannten Roman bekommen und habe diesen dann fuer meine Schwedischaufgabe auserwählt. Und ja, Hans hatte ihn mir ja empfohlen und dies nicht ohne Grund.

"Der Vorleser" handelt von einen Jungen, Michael, der gerade mal fuenfzehn Jahre alt ist, als er Hanna trifft. Sie ist eine erwachsene Frau die alleine wohnt und als Strassenbahnschaffnerin arbeitet. Sie ist huebsch, sinnlich und autoritär - auf eine Weise rätselhaft und direkt. Nach der Schule schleicht er zu ihr nach hause,und sie lehrt ihm die Freude der Liebe. Im Gegensatz liesst er laut fuer sie vor - Schiller, Lessing, Tolstoj...
Es sind die Sechziger in Deutschland und ihre Liebe ein huebsches Märchen - aber auch im voraus verurteilt.
Er ahnt es, und trotzdem weiss er nichts.


Ich bin noch nicht ganz durch, 40 Seiten noch, aber klar fuer mich ist, dass dieses Buch auf jeden Fall wert ist, es zu lesen.

"Säkert skulle den också lämpa sig för högläsning." - Torbjörn Elensky, Svenska dagbladet

"Sicher wuerde sich dieses Buch auch zum Vorlesen eignen."

So, jetzt habe ich immernoch nicht mit Geografie und meiner Arbeit angefangen und werde jetzt auch schon zum Bus gehen und mein Buch zu Ende lesen.

Donnerstag, 19. April 2007

Lovisa Lejonen

In Info am Montag hatten Lovisa und ich ein bisschen Langeweile. Paint hat uns ein bisschen weitergeholfen, diese zu ueberbruecken. Tja, sowas kommt dabei raus. :D
Kopia-av-Lovisa-Lejonen Lovisa1
Das sollte Lovisa darstellen...

Noch ein Bild von den Kuenstlerinnen ( ein Tag vor den Weihnachtsferien):
pict4026

Hotel Ruanda

Rwanda_Web2609

Am Dienstag habe ich in den ersten zwei Stunden in Sozialkunde mit meiner Klasse den Film Hotel Ruanda gesehen. Den Film wollte ich mir eigentlich angucken, als dieser im Kino lief, aber wie man so vieles will und möchte, kam es nicht dazu. Danke als an Conny, meinen Sozialkundelehrer, dass ich dieses nun an einer Leinwand in unserem Klassenraum nachholen konnte.
Bei Wikipedia wird man schlau:

Hotel Ruanda ist ein Spielfilm aus dem Jahr 2004 von Terry George über den Völkermord in Ruanda an den Tutsi und an gemäßigten Hutu. Der Hauptakteur des Films, Paul Rusesabagina, rettete über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod.

Der Film erzählt die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte des Hôtel des Mille Collines in Kigali während des Völkermords im Frühjahr 1994. Es diente aufgrund des Einsatzes von Paul Rusesabagina, dem Hotelmanager, als Zufluchtsstätte für 1268 Menschen, die damit vor dem sicheren Tode bewahrt wurden. In nur 100 Tagen starben in Ruanda ca. eine Million Menschen durch Gewalttaten von Hutu-Milizen, Militär- und Polizeiangehörigen.

Im Mittelpunkt des Films stehen Paul Rusesabagina und das Schicksal seiner Familie. Daneben wird auch das Versagen der Weltöffentlichkeit und der UNO deutlich, die Ursachen des Völkermords werden jedoch nur am Rand gestreift. Auf blutige Szenen wurde weitgehend verzichtet. Das planmäßige Vorgehen der Génocidaires – vor allem in Form der Interahamwe-Miliz organisiert – und die Rolle des Senders Radio-Télévision Libre des Mille Collines wird dennoch sehr deutlich. Die Figur des Colonel Oliver trägt viele Züge von Roméo Dallaire, der als Chef der nach Beginn des Völkermords stark reduzierten UNO-Blauhelm-Truppe UNAMIR vor Ort war.


Was soll ich sagen? Der zweistundenlange Film bringt einen sehr zum Nachdenken. Dies war wohl auch die Intention Connys. Zum einen was ueber den Völkermord in Ruanda zu erfahren, dann aber auch die Rolle der "Welt" und "ihr Verhalten".
Danach gab es noch ein paar Diskussionen und natuerlich muss man zu dem Schluss kommen, und sich die Frage stellen, warum nicht mehr von der "Restwelt" eingegriffen wurde. Conny meinte mit einem ironischen Unterton, dass "die USA und der Rest der Welt wohl zu sehr mit der Fussball WM beschäftgt war!".

Wenn ihr mehr ueber den Völkermord in Ruanda erfahren wollt, kann ich euch den Artikel darueber bei Wikipedia nur rekommendieren.

Hotel-ruanda
www.flickr.com
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Seit sechs Jahren gibt es schwedenblogen mittlerweile. Damals brach ich auf um als Austauschschülerin die schwedische Mentalität kennen und lieben zu lernen. Heute bin ich als ERASMUS-Studentin in Manchester und berichte von Erfahrungen, Erlebnissen und den kleinen und schönen Dingen des Alltags.

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