Clubbing, British Girls and High Heels
Dieser Artikel ist längst fällig. Vor drei Wochen fing ich an ihn zu verfassen. Ich entschied mich dann aber doch noch ein wenig zu warten, um nicht voreilige Schlüsse zu ziehen. Nach einem Monat hier, der ein oder anderen Party, kann ich nun ein besseres Bild von Manchesters Nachtleben zeichnen.
Schon am ersten Abend hat sich mein Bild von britischen Mädchen und Nachtleben grundlegend gewandelt. Sicher habe ich vorher in Stereotypen gedacht, aber was ich hier abends erlebt habe, hätte ich mir niemals erträumt. Nicht mal Hempa.
1. Ohne High Heels keine competition.
Man erkennt britische Mädchen vor allem daran: 10 cm Absätze, lange nackte Beine, Kleider ohne Mäntel im Winter-Frühling. Egal welche Temperatur draußen herrscht, Strumpfhosen als auch Mäntel scheinen überbewertet. Körpergröße und Masse spielen ebenfalls keine Rolle bei der Kleiderwahl. Kurz und knapp ist hier das Motto.


2. Aufgedonnert, viel Make-Up, aufwendige Frisuren – Ich möchte morgens nicht neben ihnen aufwachen.
3. Wenn man High Heels trägt, sollte man zumindest drauf laufen können, sollte man meinen. Auf High Heels tippeln ist zum Totlachen. Wir amüsieren uns jedes Mal köstlich. Besonders, nach zwei vor den Clubs. Herrlich.
4. Was die Musik in einem Großteil britischer Clubs betrifft, lautet das Motto eher: Mainstream.
5. Unter Elektro/House versteht man hier unter Dub Step. Schwer zu finden.
6. Dem Alter für's Ausgehen sind keine Grenzen gesetzt.
7. Tanzen auf High Heels macht sicher keinen Spaß, geschweige denn, dass man es als tanzen bezeichnen könnte. Man steht und wackelt mit den Beinen. Ebenfalls köstlich.
8. Gegen vier ist es spätestens vorbei mit der Feierei.
9. Wenn man nicht gerade neben dem Club wohnt, kommt man ohne Taxi abends nicht nach hause.
10. Jungs sind Jungs. Jeans, T-Shirt, Sneakers. Was für ein lebendiger Kontrast.
Ich kann mich noch erinnern, nach unser ersten Kostümparty sind wir ins "Ritz" gefahren in der Annahme, da wäre ebenfalls eine Kostümeparty. Ich behielt mein Katzenkostüm an und obwohl dies nicht der Fall war, bin ich, was mein Kostüm betrifft, kein bisschen aus der Reihe getanzt. Das sagt eigentlich schon alles. Man sollte meinen, dass die Jungs sich ebenfalls anders kleiden. Aber nein, sie scheinen wie Jungs von nebenan, vielleicht Bass-Gitarre oder Fußball spielend, ist es schon ein bizarres Bild was einem geboten wird. Aufgedonnerte Mädchen vs. Normale Jungs.
Was die Musik betrifft, will ich jetzt nicht verallgemeinern. Musik ist ja immer noch Geschmackssache. Das einzige was ich wohl mitnehmen werde, ist die spanische Musik. Keine einzige Hausparty ohne spanische Musik. Bedenkt man, dass gefühlt jeder zweite ERASMUS-Student aus Spanien stammt, sie für ihre fiesta bekannt sind, ist es eigentlich auch kein Wunder mehr, dass nicht mindestens jeder zweite Titel ein spanischer ist. Das mag am Anfang ganz cool und "irgendwie anders" sein, geht einem aber auch schnell mal auf die Nerven. Am Ende meines Aufenthalts sollte ich eigentlich auch Spanisch sprechen können, so viel wie ich es in letzter Zeit höre.
Achja, auf unseren Hauspartys ist es sehr begehrt auf den Tischen zu tanzen, vor allem Gunes aund Almudena haben dafür eine Schwäche. Dass das nicht mein Ding ist, sollte bekannt sein. Da lehne ich jedes Mal dankend ab. Man muss ja auch nicht alles mitmachen.
Impressionen aus den letzten Wochen

Gunes and Almudena in the first week

Im Taxi mit Beleuchtung und lauter Radiomusik. Die Taxifahrer passen sich an.

Revolution Club

Ich habe Tränen gelacht.

Deansgate - hier reiht sich ein Club an den nächsten
COSTUME PARTY

The Blues Brothers






Three cool cats

Schon am ersten Abend hat sich mein Bild von britischen Mädchen und Nachtleben grundlegend gewandelt. Sicher habe ich vorher in Stereotypen gedacht, aber was ich hier abends erlebt habe, hätte ich mir niemals erträumt. Nicht mal Hempa.
1. Ohne High Heels keine competition.
Man erkennt britische Mädchen vor allem daran: 10 cm Absätze, lange nackte Beine, Kleider ohne Mäntel im Winter-Frühling. Egal welche Temperatur draußen herrscht, Strumpfhosen als auch Mäntel scheinen überbewertet. Körpergröße und Masse spielen ebenfalls keine Rolle bei der Kleiderwahl. Kurz und knapp ist hier das Motto.


2. Aufgedonnert, viel Make-Up, aufwendige Frisuren – Ich möchte morgens nicht neben ihnen aufwachen.
3. Wenn man High Heels trägt, sollte man zumindest drauf laufen können, sollte man meinen. Auf High Heels tippeln ist zum Totlachen. Wir amüsieren uns jedes Mal köstlich. Besonders, nach zwei vor den Clubs. Herrlich.
4. Was die Musik in einem Großteil britischer Clubs betrifft, lautet das Motto eher: Mainstream.
5. Unter Elektro/House versteht man hier unter Dub Step. Schwer zu finden.
6. Dem Alter für's Ausgehen sind keine Grenzen gesetzt.
7. Tanzen auf High Heels macht sicher keinen Spaß, geschweige denn, dass man es als tanzen bezeichnen könnte. Man steht und wackelt mit den Beinen. Ebenfalls köstlich.
8. Gegen vier ist es spätestens vorbei mit der Feierei.
9. Wenn man nicht gerade neben dem Club wohnt, kommt man ohne Taxi abends nicht nach hause.
10. Jungs sind Jungs. Jeans, T-Shirt, Sneakers. Was für ein lebendiger Kontrast.
Ich kann mich noch erinnern, nach unser ersten Kostümparty sind wir ins "Ritz" gefahren in der Annahme, da wäre ebenfalls eine Kostümeparty. Ich behielt mein Katzenkostüm an und obwohl dies nicht der Fall war, bin ich, was mein Kostüm betrifft, kein bisschen aus der Reihe getanzt. Das sagt eigentlich schon alles. Man sollte meinen, dass die Jungs sich ebenfalls anders kleiden. Aber nein, sie scheinen wie Jungs von nebenan, vielleicht Bass-Gitarre oder Fußball spielend, ist es schon ein bizarres Bild was einem geboten wird. Aufgedonnerte Mädchen vs. Normale Jungs.
Was die Musik betrifft, will ich jetzt nicht verallgemeinern. Musik ist ja immer noch Geschmackssache. Das einzige was ich wohl mitnehmen werde, ist die spanische Musik. Keine einzige Hausparty ohne spanische Musik. Bedenkt man, dass gefühlt jeder zweite ERASMUS-Student aus Spanien stammt, sie für ihre fiesta bekannt sind, ist es eigentlich auch kein Wunder mehr, dass nicht mindestens jeder zweite Titel ein spanischer ist. Das mag am Anfang ganz cool und "irgendwie anders" sein, geht einem aber auch schnell mal auf die Nerven. Am Ende meines Aufenthalts sollte ich eigentlich auch Spanisch sprechen können, so viel wie ich es in letzter Zeit höre.
Achja, auf unseren Hauspartys ist es sehr begehrt auf den Tischen zu tanzen, vor allem Gunes aund Almudena haben dafür eine Schwäche. Dass das nicht mein Ding ist, sollte bekannt sein. Da lehne ich jedes Mal dankend ab. Man muss ja auch nicht alles mitmachen.
Impressionen aus den letzten Wochen

Gunes and Almudena in the first week

Im Taxi mit Beleuchtung und lauter Radiomusik. Die Taxifahrer passen sich an.

Revolution Club

Ich habe Tränen gelacht.

Deansgate - hier reiht sich ein Club an den nächsten
COSTUME PARTY

The Blues Brothers






Three cool cats

katinkaa - 4. März, 12:43
Henner (Gast) - 4. März, 22:51
haha
schön, schön. das erinnert mich gleich an huddersfield. :) da können sich deutsche mädels noch einiges abschauen :D ;)
viel spaß da drüben weiterhin!
gruß
viel spaß da drüben weiterhin!
gruß
katIa (Gast) - 5. März, 01:14
Schön von dir zu lesen! Mensch, das muss ich gleich an damals denken. Dir würde es ja ganz gut passen, wenn die Mädels in High Heels rumlaufen. Dann wäre ich vielleicht sogar mal halb so groß wie du. ;)
lieben gruß
lieben gruß
ah und witzig war dein punkt-- unter electro und house versteh man dub step.